Stadtplanungsamt Bremerhaven

EIN URBANES QUARTIER
Schon immer sind Städte im Wandel gewesen und wurden dabei stets von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern geformt und geprägt.

Die Stadt Bremerhaven möchte als Teil der Metropolregion Bremen/Oldenburg ihren Strukturwandel nutzen, um ein neues innenstadtnahes Quartier zu entwickeln.

Zwischen der „Alten Bürger“, der Barkhausenstraße, der Querstraße und dem Zolltor „Roter Sand“, soll ein urbanes Quartier entstehen, das Wohnen, Arbeiten und unterschiedlichste Dienstleistungsangebote miteinander verbindet. Im Fokus dieser Entwicklung stehen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bremerhaven. Für eine nachhaltige und zukunftsweisende Entwicklung sind alle Meinungen von Bedeutung, dabei spielt es keine Rolle, ob jemand Laie oder Experte ist.

Besonders wenn unterschiedliche Nutzungen in einem Quartier vereint werden, ist es wichtig, dass möglichst viele Bedürfnisse berücksichtigt werden. Nur so kann sich ein neues und eigenständiges Quartier entwickeln, das sich in das Gesamtgefüge der Stadt Bremerhaven sinnvoll einfügt.

Bei der Entwicklung des neuen Quartiers um die Rudloffstraße wird angestrebt, alte und neue Nutzungen so zu ergänzen, dass sich das Gelände nachhaltig mit innenstadtnahem Leben füllt.

Ein Leben lang an einem Ort wohnen und arbeiten, ist heute nur noch selten möglich. Daher suchen die viele Menschen nach flexiblen Wegen und Nutzungsmöglichkeiten in den Bereichen Arbeiten und Wohnen. Flexible und durchdachte Lösungen für die unterschiedlichen Lebensmodelle des modernen Menschen können mithilfe von innovativem Städtebau unter der Beteiligung der Öffentlichkeit erschaffen werden.

In naher Zukunft ist eine weitere Verdichtung des Quartiers seitens der Stadt angestrebt, um nachhaltig ein innenstadtnahes Leben im neuen Quartier um die Rudloffstraße zu etablieren.


MOBILITÄT
Das Gebiet ist durch den Personennahverkehr aktuell sehr gut angebunden. Auch die Erreichbarkeit mit dem PKW ist als gut einzustufen. Durch bereits im Gebiet vorhandene Nahversorger, ist der tägliche Bedarf ebenfalls gedeckt.

Ein Zukunftsthema im Bereich der Mobilität kann ein alternatives Mobilitätsangebot sein. So könnten im neu entstehenden Quartier Angebote für Car-Sharing etabliert oder bessere Räume für Fußgänger und Fahrradfahrer geschaffen werden.

GRÜNSTRUKTUREN
Eine Begrünung im Entwicklungsgebiet ist aktuell nicht vorhanden. Brach liegende Flächen im Gebiet bieten besonders für Hundehalter aktuell eine Möglichkeit Freiräume zu nutzen. Vorhandene gestaltete Freiräume in Form von zwei Stadtplätzen befinden sich bisher nur in der „Alten Bürger“. Der Bürgermeister-Martin-Donandt-Platz und der Waldemar-Becké-Platz bieten gestaltete Freiräume nur am Rand des neuen Quartiers.

Vorstellbar wären wohnungsnahe Grünstrukturen, welche erst noch geschaffen werden müssen. Eine entsprechende Begrünung könnte zur lebendigen Entwicklung des Quartiers und zu mehr Lebensqualität beitragen.