Stadtplanungsamt Bremerhaven

Erstellung eines Lärmaktionsplanes gem. § 47d BImSchG

 

Der Lärmaktionsplan ist ein Instrument der Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (2002/49/EG) "zur Regelung von Lärmproblemen und von Lärmauswirkungen, erforderlichenfalls einschließlich der Lärmminderung".
In der zweiten Stufe ist für Bremerhaven ein Lärmaktionsplan zu erstellen, der die Ergebnisse der erweiterten Kartierung für Bremerhaven als Ballungsraum berücksichtigt (Lärmkartierung 2012).

Die Lärmkartierung ist für Bremerhaven abgeschlossen. Die Ergebnisse (Lärmkartierung 2012) dienen zur Bestandsaufnahme und als Grundlage für die Lärmaktionsplanung.

Auf dieser Seite finden Sie die bereits durchgeführten und geplanten Schritte zur Erstellung des 2. Lärmaktionsplans für Bremerhaven, die so vom Magistrat sowie dem Bau- und Umweltausschuss zur Kenntnis genommen worden sind.

Wenn geplante Beteiligungsschritte aktuell werden, finden Sie genauere Informationen auf diesen Seiten: aktuelle Verfahren/Verkehrsplanung.
[Zur Zeit wird die öffentliche Beteiligung zum Entwurf des Lärmaktionsplans durchgeführt]

 

Information über die Kartierung

  • Der Bau- und Umweltausschuss wurde in seiner Sitzung am 22.01.2013 über die Lärmkartierung in Bremerhaven nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie informiert.
  • Seit dem 23.01.2013 stehen die Ergebnisse der Lärmkartierung gemäß § 7 der Verordnung über die Lärmkartierung (34.BImSchV) auf den Seiten des Stadtplanungsamtes (Lärmkartierung 2012) der Öffentlichkeit zur Verfügung.
  • Vom 04.02.2013 bis zum 01.03.2013 lagen die Ergebnisse der Lärmkartierung im Stadtplanungsamt aus.
  • Am 18.02.2013 fand eine zentrale Bürgerinformation zur Lärmkartierung statt. Hier stand auch der Lärmgutachter für Rückfragen zur Verfügung.

 

Ausarbeitung des 2. Aktionsplans zu Lärmminderung

  • Aufnahme von Stellungnahmen zur Lärmkartierung und Vorschlägen für Lärmminderungsmaßnahmen im Zuge der Information über die Kartierung 
  • Auswertung der Stellungnahmen und Vorschläge
  • Sachstandsbericht im Bau- und Umweltausschuss (Der Sachstandsbericht wurde in der Sitzung vom 30.05.2013 zur Kenntnis genommen. Den Bericht und als Anhang die abwägungstechnische Bearbeitung der bis April eingegangenen Stellungnahmen und Vorschläge kann man auf den Seiten des kommunalen Sitzungsdienstes der Seestadt Bremerhaven einsehen: Sitzungsdienst)
  • Eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe, die sich bereist konstituiert hat, überprüft die lärmrelevanten Planungen der Ämter und erarbeitet unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung Maßnahmenvorschläge.
  • In den Stadtteilkonferenzen ist eine weitergehende Diskussion von Maßnahmenvorschlägen (Beteiligung, Ämter, neue Vorschläge) unter u.a. den Gesichtspunkten Wirksamkeit, Umsetzbarkeit, Finanzierbarkeit vorgesehen.
    Zur Zeit sind die folgenden Termine geplant:
       - Stadtteilkonferenz Leherheide 11.04.2013               

       - Stadtteilkonferenz Lehe 23.04.2013                     

     

       - Stadtteilkonferenz Wulsdorf 24.04.2013                  

                             

  • Die Ergebnisse aus allen Beteiligungsschritten werden in einem Entwurf zum 2. Aktionsplan zur Lärmminderung für Bremerhaven zusammengestellt und gutachterlich bewertet.

 

Beschlussfassung

  • Der Bau- und Umweltausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung vom 24.10.2013 den Entwurf des 2. Aktionsplanes zur Lärmminderung für Bremerhaven zur Kenntnis genommen und die Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung beauftragt.
  • Die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Planentwurf fand vom 18.112013 bis einschließlich 13.12.2013 statt. Der Entwurf kann weiterhin eingesehen werden [Entwurf Lärmaktionsplan 2013]
  • Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung wird dem Bau- und Umweltausschuss der 2. Aktionsplan zur Lärmminderung für Bremerhaven zur Beschlussfassung vorgelegt. [Der Lärmaktionsplan wurde in der Sitzung am 20. Februar 2014 als TOP 4.3 beschlossen.(Sitzungsdienst)]
  • Der beschlossene Lärmaktionsplan wird über das Land Bremen an die EU weitergeleitet.