Stadtplanungsamt Bremerhaven

Die PlanzV enthält detaillierte Vorschriften für die Darstellung in Flächennutzungsplänen und Festsetzungen in Bebauungsplänen.

Hier finden Sie die aktuelle Planziechenverordnung: http://bundesrecht.juris.de/planzv_90/index.html

 

Der wirksame Flächennutzungsplan der Stadt Bremerhaven, der nach der Stadtstaatenklausel im § 8 Abs. 1 Raumordnungsgesetz (ROG) gleichzeitig das Landesraumordnungsprogramm ersetzt, hat im Eräuterungsbericht/Begründung die nach §1 Abs. 4 BauGB wirksamen Ziele der Raumordnung und Landesplanung festgelegt.

In Einzelfällen kann es vorkommen, dass ein im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) festgelegtes Ziel der Raumordnung einer erforderlichen oder wünschenswerten Planung in einem Detail entgegensteht. Im Rahmen eines Zielabweichungsverfahrens nach dem Niedersächsischen Raumordnungsgesetz (NROG) kann dann von der zuständigen Landesplanungsbehörde geprüft werden, ob die Abweichung unter raumordnerischen Gesichtspunkten vertretbar ist und die Grundzüge der Planung nicht berührt werden. Andernfalls müsste das RROP in einem förmlichen Verfahren geändert werden oder die beabsichtigte Planung bzw. das Vorhaben wäre unzulässig. Die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven sind in diese Verfahren eingebunden. Im Lande Bremen werden keine Zielabweichungsverfahren durchgeführt.

Zentren sind bevorzugte Standorte hoher lokaler oder regionaler Erreichbarkeit. Zahl und Hierarchie der innerstädtischen Zentren können entsprechend ihrer Funktionalitäten und Ausstattungsmerkmale unterschieden werden in: Hauptzentrum, Nebenzentren, Stadtteizentren, Nahversorgungszentren.

Baugebiete, die vorwiegend dem Wohnen dienen. Die Baunutzungsverordnung unterscheidet reine Wohngebiete (WR), allgemeine Wohngebiete (WA), Kleinsiedlungsgebiete (WS) und besondere Wohngebiete (WB).